Kardiovaskuläre Erkrankungen können vielfältige Auswirkungenauf unser Alltags- und Berufsleben haben. Sozialmedizinische Fragen beschäftigen sich mit diesen Wechselwirkungen zwischen der Erkrankung und unserem Alltag. Wie weit kann ich mich mit meinem Krankheitsbild beruflich noch belasten?  Wo wirken sich berufliche Tätigkeiten positiv oder auch negativ aus?

Gerade Fragen der Belastbarkeit sind für berufstätige Patienten von besonderer Bedeutung. In der Sozialmedizinische Beratung unterstützen wir Sie bei diesen Problemen und suchen gemeinsam nach Lösungen. Die Rentenversicherungsträger als Ansprechpartner bieten hier vielfältige Lösungsmöglichkeiten an, die wir mit Ihnen vor dem Hintergrund ihres Krankheitsbildes bewerten können. Im Rahmen der ambulanten kardiologischen Rehabilitation bieten sich besonders gute Möglichkeiten an, zusammen mit unserer Sozialarbeiterin eine Weichenstellung einzuleiten. Diese schließen die Möglichkeiten des Integrationsfachdienstes, die Einleitung von Weiterbildungsmaßnahmen bis hin zu Umschulungsmaßnahmen ein. Berufstätige und nicht Berufstätige werden über die Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches durch Beantragung eines Grades der Behinderung informiert. Die Antragsstellung zur Einleitung ihrer Rehabilitationsmaßnahme erfolgt durch Ihren Hausarzt oder über uns bei den Rentenversicherungsträgern (Berufstätige und Arbeitssuchende) oder über die Krankenkassen (Rentner).